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Kleine Schritte zu mehr Gesundheit

Lebensfroh und gesund ins Alter – bleiben Sie aktiv!

Wie hoch ist die Lebenserwartungen bei Frauen?
Mayrhofer: Heute liegt die Lebenserwartung bei Frauen bei rund 80 Jahren. Vor 100 Jahren wurde eine Frau ungefähr 40 Jahre alt. Heute belegen die Frauen aus Vorarlberg weltweit den 2 Patz.

Wie sieht das für die Männer aus?
Mayrhofer: Ein Mann hatte vor 100 Jahren eine Lebenserwartung von 37 Jahren. Heute liegt sie bereits bei 74 Lebensjahren.

Was kann ich unterstützend dafür tun?
Mayrhofer: Es ist ganz einfach, versuchen Sie sich gesund zu ernähren und bewegen Sie sich regelmäßig.

Was heißt regelmäßig bewegen?
Mayrhofer: Kommen Sie täglich mindestens 30 Minuten „außer Puste“. Das heißt, gehen Sie mindestens eine halbe Stunde zügig spazieren. Das stärkt Ihr Herz-Kreislaufsystem, verbessert Ihre Durchblutung und steigert Ihre Gedächtnisleistung.

Gibt es eine Alternative?
Mayrhofer: Steigen Sie von der Rolltreppe auf die Stiege um. Jede Treppe, die Sie nehmen stärkt Ihren Bewegungsapparat und hält Sie fit.

Was kann ich noch machen?
Mayrhofer: Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit.

Ich vergesse oft darauf. Was kann ich dagegen tun?
Mayrhofer: Stellen Sie sich zur Hilfe überall in Alltag Wassergläser auf. In der Küche, auf den Tisch, neben der Abwasch usw. Trinken Sie immer dann, wenn Sie dran vorbei gehen. So sehen Sie am Abend wie viel Sie über den Tag verteilt trinken.

Was kann ich sonst noch für mich machen?
Mayrhofer: Stärken Sie nicht nur Ihren Bewegungsapparat, sondern auch Ihr Gedächtnis. Wenn Sie geistig aktiv bleiben und sich körperlich fit halten, bleiben Sie länger selbständig und somit unabhängiger.

Mein Gedächtnis? Kann ich im Alter noch was neu erlernen?
Mayrhofer: Studien haben gezeigt, dass die Lernfähigkeit bis ins hohe Alter gegeben ist. Allerdings ist das Gedächtnis wie ein Muskel. Ein Muskel muss ständig genutzt und trainiert werden, sonst verkümmert er. So ist es auch mit dem Gedächtnis. Schon zwei Mal täglich 10 Minuten das „Gehirn trainieren“, steigert Ihre geistige Fitness.

Gibt es Übungen dafür?
Mayrhofer: Dazu sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Sie können alles nehmen. Wenn Sie ein Mensch der Zahlen sind, suchen Sie die Herausforderung in einem „Sudoko“. Lesen Sie die Zeitungsüberschriften einmal auf dem Kopf. Spielen Sie Memory mit Ihren Enkelkindern. Alles ist erlaubt. Es soll Spaß machen und nicht zum Zwang werden.

Man hört immer wieder von Veränderungen im Alter.
Mayrhofer: Veränderungen im Alter sind ganz natürlich und treffen jeden. Die Sinnesorgane verändern sich altersbedingt. Jede Veränderung in den schlechteren Bereich sollte immer von einem Arzt untersucht werden. Je früher desto besser.

Was verändert sich noch?
Mayrhofer: Ebenso braucht man im Alter weniger Schlaf. Viele Menschen dieser Altersgruppe kommen mit ungefähr sechs Stunden pro Nacht aus.

Kann ich auch medizinisch unterstützen?
Mayrhofer: Bei Problemen sprechen Sie am besten mit Ihrem Hausarzt. Der kennt Sie am besten. Gehen Sie regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung.

Was mache ich mit so viel Zeit?
Mayrhofer: Genießen Sie die Zeit mit Ihrer Familie und Freunden. Das stärkt ihr Wohlbefinden und Zufriedenheit. Das wiederum wirkt sich positiv auf Ihren gesamten Körper aus.

Diese gewonnen Jahre, wie kann ich sie nutzen?
Mayrhofer: Nutzen Sie die Zeit. Unternehmen Sie was Sie immer schon machen wollten. Wenn nicht jetzt, wann dann? Lernen Sie eine Sprache, gehen Sie auf Reisen. Seien Sie ehrenamtlich tätig oder belegen Sie Kurse.

Wie kann ich auch im Alter aktiv und fit bleiben? Gibt es Kurse dafür?
Mayrhofer: Bleiben Sie weiterhin aktiv. Die aks Gesundheitsvorsorge fördert durch das Projekt „Kleeblatt“ gerade diese angesprochenen Themen im Bereich Ernährung, Bewegung, Soziales und medizinische Vorsorge.

Was ist das „Kleeblatt“?
Mayrhofer: Das Motto des „Kleeblatts“ ist die Lebensqualität bis ins hohe Alter zu fördern. Es ist ein Gesundheitsprogramm, das auf die Bereiche Ernährung, Bewegung, Soziales Umfeld und medizinische Vorsorge eingeht.

Informationen
aks Gesundheitsvorsorge
Rheinstraße 61
6900 Bregenz
T 055 74 / 202-0
www.aks.or.at

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