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Tun Sie den ersten Schritt!

Risiko Brustkrebs

Wie viele Frauen erkranken an Brustkrebs?
Mayrhofer: Acht bis zehn Prozent der Frauen erkranken irgendwann in ihrem Leben an Brustkrebs. Wird der Brustkrebs in einem sehr frühen Stadium entdeckt, liegt die Heilungsrate bei 80 bis 90 Prozent. Dadurch kann zumeist brusterhaltend operiert werden.

Wie kann ich Brustkrebs vorbeugen?
Mayrhofer: Durch die Selbstuntersuchung und regelmäßige Tastkontrolle durch Ihrern Arzt. Ab dem 40. Lebensjahr sollten Sie zudem regelmäßig zur Mammographie gehen.

Wozu braucht es die Selbstuntersuchung?
Mayrhofer: Ab dem 20. Lebensjahr sollte jede Frau ihre Brust ein Mal im Monat abtasten. Der beste Zeitpunkt ist ca. eine Woche nach Einsetzen der Regelblutung. Zusätzlich sollte ein Mal im Jahr die Tastuntersuchung durch den Arzt im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung durchgeführt werden.

Was ist eine Mammographie?
Mayrhofer: Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust. Sie gilt als wichtigste Maßnahme zur Früherkennung von Brustkrebs. Wenn ein Tumor ertastet wird, ist er meist schon mehrere Jahre unbemerkt gewachsen. Die Mammographie ermöglicht eine Früherkennung von kleineren Tumoren, wodurch häufig operative Eingriffe vermieden werden. Die dadurch ermöglichte schonende Therapie bedeutet für die betroffene Frau eine bessere Prognose und eine größere Heilungschancen.

Was soll ich tun, wenn ich einen Knoten entdeckt habe?
Mayrhofer: Wenn Sie bei der Selbstuntersuchung  eine Veränderung der Brust festgestellt haben, sollten Sie zum Arzt gehen. Dort wird eine Mammographie und eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt.

Ist eine Mammographie für mich schmerzhaft?
Mayrhofer: Der Druck für die notwendige Aufnahme wird langsam erhöht. Die betroffene Frau kann den Vorgang jederzeit bei Auftreten von Schmerzen abbrechen. Der für die Mammographie notwendige Druck der Brüste dauert pro Aufnahme jeweils nur einige Sekunden. Üblicherweise werden vier verschiedene Bilder gemacht.

Kann man eine Mammographie bei einem Brustimplantat machen?
Mayrhofer: Bei Implantaten kann in den meisten Fällen durch spezielle Aufnahmetechnik ein diagnostisch verwertbares Mammogramm erzielt werden. Eine Ergänzung durch Ultraschall ist bei Implantaten erforderlich. Die MR-Mammographie liefert im Zweifelsfall und bei höherem Risiko auch hier die detaillierteste Information über Drüsengewebe und Zustand der Implantate.

Wie sicher ist die Mammographie?
Mayrhofer: Die Mammographie hat keine Nebenwirkungen. Die Strahlenbelastung entspricht etwa jener, eines Trans-Atlantikflugs. In der Gegenüberstellung von Risiko und Nutzen überwiegt der Nutzen eindeutig.

Ab wann soll ich zur Mammographie gehen?
Mayrhofer: Frauen ohne Beschwerden sollten etwa ab dem 40. Lebensjahr alle 2 Jahre zur Vorsorge-Mammographie gehen. Für Frauen mit besonderem Risiko, z.B. bei gehäuftem Auftreten von Brustkrebs in der Familie oder Zustand nach Brustkrebs-Operation werden spezielle Vorsorge-Programme erstellt.

Wie groß ist die Heilungschance bei Brustkrebs?
Mayrhofer: Trotz der Zunahme der Brustkrebserkrankungen sterben immer weniger Frauen an Brustkrebs. Wird der Brustkrebs in einem sehr frühen Stadium entdeckt, liegt die Heilungsrate bei bis zu 90 Prozent. Die 5 Jahre-Überlebensrate für Patientinnen mit Brustkrebs liegt bei 80 Prozent.

Ist Brustkrebs vermeidbar?
Mayrhofer: Studien haben gezeigt, dass die Entstehung von Brustkrebs vor allem durch Lebensstil und Ernährung beeinflusst wird. Frauen reduzieren ihr Krebsrisiko durch Vermeidung von Übergewicht, Rauchen und übermäßigem Alkoholgenuss. Regelmäßige Sportausübung führt ebenfalls zu einer deutlichen Reduktion des Risikos. Die Häufigkeit der Brustkrebserkrankung erreicht zwischen dem 55. und 65. Lebensjahr ihren Höhepunkt.


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aks Gesundheitsvorsorge
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