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Ein Schritt zur besseren Gesundheit

Warum Zahnprophylaxe so wichtig ist!

Was versteht man eigentlich unter Zahnprophylaxe?
Bischof: Prophylaxe heißt Vorsorge. Zahnprophylaxe ist somit die Zahngesundheitsvorsorge. Diese besteht im Wesentlichen aus vier Punkten: 1. abwechslungsreiche, zuckerarme Ernährung; 2. effektive, altersgerechte Mundhygiene; 3. regelmäßige Verwendung von fluoridierter Zahnpasta und fluoridiertem Kochsalz und 4. regelmäßige Zahnarztbesuche.

Wann beginnt man am besten mit dieser Vorsorge?
Bischof: Zahngesundheitsvorsorge sollte mit dem ersten Milchzahn beginnen und uns durch unser ganzes Leben begleiten. Zähneputzen und ausgewogene Ernährung sollten zu einer Selbstverständlichkeit für Kinder und Erwachsene werden.

Das heißt, Zahnprophylaxe beginnt bereits im Babyalter?
Bischof: Ja! Karies und Zahnfleischerkrankungen gehören zu den am weitesten verbreiteten chronischen Erkrankungen, 98% der Bevölkerung sind davon betroffen. Wir kennen die Ursachen für die Entstehung von Zahnerkrankungen genau und wissen, dass Karies schon gleich nach dem Durchbruch der Milchzähne entstehen kann. Daher muss eben schon im Babyalter begonnen werden, durch gezielte Maßnahmen die Zähne gesund zu erhalten.

Beeinflusst unsere Zahngesundheit auch unser Allgemeinbefinden?
Bischof: Immer wieder stellen Ärzte und Ärztinnen fest, dass kariöse Zähne die Ursache für schmerzhafte Erkrankungen irgendwo im Körper sind. Lang anhaltende Karies kann Eiterherde verursachen, durch die Krankheitserreger in unseren Organismus gelangen können. So können kranke Zähne nicht nur Urheber von Zahnschmerzen, sondern auch völlig anderer Erkrankungen wie zum Beispiel Entzündungen im Herzen, in Gelenken sein.

Gibt es Krankheiten, die von kranken Zähnen besonders beeinflusst werden?
Bischof: Zahnprophylaxe betrifft nicht nur unsere Zähne, sondern auch unser Zahnfleisch. Parodontitis, eine recht häufig vorkommende Zahnfleischerkrankung, kann sich zum Beispiel sehr negativ auf Krankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt, Endokarditis (Herzklappenentzündung) oder Atemwegsentzündungen auswirken. Gezielte Zahnprophylaxe kann die Behandlung dieser Krankheiten wertvoll unterstützen.

Kranke Zähne oder Zahnfleisch erhöhen also tatsächlich das Risiko für einen Herzinfarkt ?
Bischof: Sie erhöhen nicht nur das Risiko, sie werden selbst zum Risiko, denn Bakterien können über die Entzündung am Zahnfleisch oder über Eiterherde bei kariösen Zähnen in die Blutbahn gelangen und sich im Körper niederlassen. Besonders gefährlich ist das eben an den Herzgefäßen, da so ein Infarktrisiko entsteht. Umso länger die Entzündung anhält, umso mehr Bakterien können sich natürlich ansiedeln.

Gibt es hier spezielle Vorsorgemaßnahmen?
Bischof: Nicht nur für Risikopatienten/innen, sondern für alle denen ihre Gesundheit am Herzen liegt, gilt es zu beachten, dass neben eigener konsequenter Mundhygiene auch regelmäßige Zahnarztbesuche und professionelle Mundhygiene notwendig sind, um eine wirkliche Vorsorge zu gewährleisten.

Wie oft sollte der Zahnarzt besucht werden?
Bischof: Je nach Risiko sollte der Zahnarzt zwischen ein und viermal im Jahr besucht werden. Bei jedem dieser Besuche sollte zur Vorsorge von Karies und Parodontitis eine professionelle Mundhygiene gemacht werden.

20 Jahre Zahnprophylaxe, was bedeutet das für die Zahngesundheit der Vorarlberger?
Bischof: Als wir vor 20 Jahren starteten hatten mehr als 90% der Vorarlberger Schulkinder Karies. Heute sind mehr als zwei Drittel aller Kinder bis 12 Jahren kariesfrei und wir versuchen diese Werte noch weiter zu verbessern. Gesunde Zähne und richtige Ernährung sind eine wesentliche Voraussetzung für eine gesunde körperliche, sprachliche und geistige Entwicklung unserer Kinder.
Schöne, naturgesunde Zähne prägen das Erscheinungsbild jedes Menschen und sind ein wichtiges Stück Lebensqualität bis ins hohe Alter.

Kontakt
Zahnprophylaxe Vorarlberg
Rheinstr. 61
6900 Bregenz
T 055 74 / 202 – 1018
www.maxprophylax.at

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