Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation

Link: aks - zur Startseite

Gesund bleiben ist kinderleicht!

Der Glaube ans Christkind

Warum halten sich der Glaube ans Christkind und den Nikolaus seit so vielen Generationen?
Matt: Trotz Aufklärung, der die Kinder heute überall begegnen, scheint dies zu zeigen, dass Kinder diese Geschichten brauchen und wollen. Da ist Logik durchaus unerwünscht.

Hat das Christkind auch mit Magie zu tun?
Matt: Im Vorschulalter haben Kinder das Bedürfnis nach magischen Zusammenhängen. Dass dabei das eine oder andere unlogisch ist, spielt keine Rolle. In der Stadt steht ja auch an jeder Ecke ein Weihnachtsmann, da müssten sie ja eigentlich realisieren, dass etwas nicht stimmt mit den Erzählungen der Eltern.

Gilt dies auch für kleinere Kinder?
Matt: Schon kleine Kinder können begreifen, dass das Christkind nicht überall gleichzeitig sein kann. Doch davon wollen sie nichts hören. Es ist irgendwie ein Spiel zwischen Magie und Realität. So können die beiden Welten mühelos nebeneinander bestehen. Durch das Mitspielen aller Beteiligten werden Weihnachtsmann und Christkind Realität.

Sind die beiden Realitäten für Kinder schwierig?
Matt: Kinder kommen mit beiden Realitäten bestens zurecht. Sie spielen richtiggehend damit. So ist es nicht verwunderlich, wenn Kinder nach der Bescherung wissen wollen, wer denn jetzt die Glocke geläutet hat und wer die Geschenke bringt. Trotzdem wollen sie vorher das Christkind gesehen haben.

Welche Auswirkungen hat das auf die Eltern?
Matt: Die kindliche Freude und die strahlenden Augen der Kinder versetzen die Erwachsenen in ihre Kindheit zurück. Dieses Gefühl und die damit verbundenen Erinnerungen wollen sie sich möglichst lange erhalten.

Wann sollten Eltern ihren Kindern die Wahrheit über’s Christkind sagen?
Matt: Das ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Wenn ihr Kind danach fragt, sollten Sie ihm ehrlich antworten. Die meisten Kinder haben mit der Wahrheit ein weitaus geringeres Problem als die Eltern. Durch die Medien wissen Kinder heute immer früher, dass es das Christkind eigentlich nicht gibt.

Kann es vorkommen, dass Kinder dies vor den Eltern verheimlichen?
Matt: Es kann sein dass Kinder ihren Eltern vorspielen, noch ans Christkind zu glauben, damit diese nicht enttäuscht sind. Achten Sie darauf, dass Sie ihrem Kind nicht etwas aufzwingen, das eigentlich Ihre Vorstellung von Weihnachten ist.

Ist das Aufklären als Gratwanderung zu sehen?
Matt: Das verlangt Eltern viel Feingefühl ab. Meist kommen Kinder mit dem neuen Wissen bestens zu recht. Der Großteil nimmt dies gelassen. Das Kind sollte weder aus der magischen Welt gedrängt, noch in die Realität gezogen werden.

Wie reagieren Kinder auf den Verlust der Magie?
Matt: Dies kann sehr unterschiedlich sein. Das Aufheben der Magie Christkind kann oft ganz schön heftig sein, wenn dies in der Schule stattfindet. Dies kann auch zu einer Enttäuschung des Kindes führen. Aber auch diese gehören zum Leben. Manche Kinder reagieren auch wütend.

Was verändert sich, wenn Kinder nicht mehr ans Christkind glauben?
Matt: Es ist ein Eintreten in die Erwachsenenwelt, in die Welt der Großen, worauf die Kinder meist mit Stolz reagieren. Dies darf auch zelebriert werden. Gleichzeitig bedeutet nicht mehr ans Christkind zu glauben nicht, dass Weihnachten keinen besonderen Zauber mehr hat. Zelebrieren Sie diese besondere Zeit mit kleinen Ritualen. So schaffen Sie auch ohne Christkind Vorfreude auf das Weihnachtsfest.

Könnte es sie vielleicht doch geben die himmlischen Wesen?
Matt: Hier leben zwei Welten nebeneinander. Die Welt Groß-sein-wollen und sich auch den kindlichen Träumen hingeben und darin gut hin und her pendeln können. Kinder lieben den Balanceakt zwischen Märchen, Magie und Erwachsenen-Realität. Noch leben sie in einem Zauberreich, in einer Welt in der alles möglich ist.

 

Kontakt

aks Sozialmedizin
Rheinstraße 61
6900 Bregenz
T 055 74 / 202 - 0
E-Mail

 

Link: zur Kombinat Homepage