Sommerprogramm der aks Kinderdienste Bregenz
Das Therapieprogramm der Sommermonate bietet die Möglichkeit, durch die intensivere Betreuung schnellere Therapiefortschritte zu erzielen. Zudem haben die Kinder so die Möglichkeit des Gruppenerlebnisses. „Hier können die Kinder an verschiedenen Therapien teilnehmen und gleichzeitig ihre sozialen Fähigkeiten verbessern“, erklärt Dr. Marlies Matt, Stellenleiterin der aks Kinderdienste Bregenz. In diesem Jahr standen dabei Magie und Sprache im Vordergrund.
Magie und Therapie
Beim Projekt Magic hatten acht- bis 13jährige Kinder mit Aufmerksamkeitsdefiziten oder motorischen Schwierigkeiten die Möglichkeit, durch Zaubertricks ganz besondere Erfolge zu erleben. Das Konzept, das auf einer Idee des Magiers David Copperfield beruht, fördert Aufmerksamkeit, Konzentration und Sozialverhalten der Kinder. Die Kinder trainieren ihre Bewegungen, ihre Kreativität und ihr Gedächtnis, um einen Zaubertrick umzusetzen. Durch Erfolgserlebnisse gewinnen die Kinder Selbstvertrauen gewinnen, das sie für schwierige Tätigkeiten wie die normale Therapie benötigen“, erklärt Matt. Höhepunk war die Zaubershow am Ende der Therapiewoche, bei der die Kinder die gelernten Zaubertricks den Eltern und TherapeutInnen präsentierten.
Förderung der Sprache
Spezielle Sprachförderung stand in der Logopädischen Intensivsommerwoche für Kinder von fünf bis sieben Jahren auf dem Programm. Dabei wurden zehn Kinder mit Sprachent-wicklungsverzögerungen in Gruppentherapie intensiv gefördert. Dabei ging es vor allem um Sprachverständnis, korrekte Aussprache und grammatikalische Strukturen. „So kann das Gelernte aus der Einzeltherapie gezielt angewendet und vertieft werden“, erklärt Dr. Matt.
Gute Therapie-Erfolge
„Die Sommertherapiewochen tragen zu einem höherem Selbstwertgefühl bei und fördern die Selbstständigkeit in der Gruppe“ betont Marlies Matt. So kann für alle TeilnehmerInnen das optimale Ergebnis erzielt werden. Neben den Therapien kommt aber auch der Spaß nicht zu kurz, sei es beim morgendlichen Trommeln oder beim Fußballspielen mit den TherapeutInnen.
