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Karl Huber

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“FlüGGe – Flüchtlinge in Gesellschaften und Gemeinden”

“FlüGGe – Flüchtlinge in Gesellschaften und Gemeinden”

Die neuen Herausforderungen im Gemeindealltag

Gesellschaften und Gemeinden werden immer bunter. Die Frage ist nicht, ob die oder der Einzelne das möchte, sondern wie wir damit umgehen wollen. Vor allem Gemeinden sind betroffen, denn sie sind die Heimat der Bürgerinnen und Bürger, die sich einerseits sozial engagieren und andererseits dem Unbekannten mit zunehmender Sorge begegnen. In diesem Spannungsfeld ist es wichtig, alle Stimmen zu hören und ernst zu nehmen. Die Herausforderung in der kultursensitiven Gesundheitsförderung liegt sowohl im Gelingen von Beteiligung aller Dialoggruppen, um gemeinsam neue Handlungsspielräume zu schaffen, als auch in der guten Balance aus Eigeninitiative und geeigneten strukturierten Rahmenbedingungen. Wenn das gelingt, können Ängste abgebaut und das Gemeinschaftsgefühl in der Gemeinde gestärkt werden. Die aktuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden stehen im Mittelpunkt des Seminars.

 

Ziele

  • Die Teilnehmenden kennen den Wirkungszusammenhang zwischen sozioökonomischen und soziokulturellen Voraussetzungen, dem Integrationsalltag und Gesundheit.
  • Die Teilnehmenden reflektieren Ressourcen und Stolpersteine ihrer eigenen Angebote und Projekte im Hinblick auf Abbau der   Polarisierung und Stärkung des wertschätzenden Miteinanders (Chancengerechtigkeit und echte Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen und Meinungen!).
  • Die Teilnehmenden sind in der Lage, die Seminarerfahrungen in gesundheitsfördernde Angebote, Projekte und Strategien einzubeziehen.

 

Zielgruppe

Leitende und Mitarbeitende in Gesundheits- und „Flüchtlings“ Projekten, Mitarbeitende und Entscheidungsträger/innen der öffentlichen Gesundheitsverwaltung, des Gesundheitswesens, in Einrichtungen der Gesundheitsförderung und in der Zusammenarbeit mit Menschen mit Fluchtgeschichten

 

Inhalte

  • „FlüGGe – Flüchtlinge in Gesellschaften und Gemeinden“ – was hat sich im letzten Jahr verändert?
  • Welche Aufgaben konnten gut gelöst werden -  welche Herausforderungen sind neu dazugekommen?
  • Welche Herangehensweise hilft uns, um die Zukunft unserer Gemeinde im Sinne eines wertschätzenden Miteinanders gemeinsam zu gestalten?
  • Weshalb ist es für die Gesundheit der Gesamtbevölkerung so wichtig, niemanden auszugrenzen?
  • Reflektieren der eigenen Angebote und Projekte in Hinblick auf Abbau der Polarisierung.
  • Good-Practice-Beispiele zum Thema „Chancengerechtigkeit in der Projektarbeit“.

 

Methoden

Partizipativer Input theoretischer Grundlagen, wertschätzende Reflexion von Fallbeispielen der Teilnehmenden, Erfahrungsaustausch, Praxistransfer, Kleingruppenarbeit und Diskussion, Einsatz verschiedener kreativer Methoden

 

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