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Wer gesund lebt hat mehr Spaß!

aks Kinderdienste bieten landesweit Atemtherapie an

Das wichtigste Grundprinzip der Atemtherpie ist dabei das Wiedererlernen oder Erhalten der normalen Atmung, damit die Lungen so gut wie möglich belüftet werden und sich entfalten können. Bei der Atemtherapie werden die Techniken zur Ausatmung und zur Einatmung erarbeitet. Durch die tiefe entspannte Aus- und Einatmung kann ein bestmöglicher Gasaustausch gewährleistet werden. Eine weitere Funktion der Lunge ist die Reinigung mit dem natürlichen Schleimtransport. Damit dieser ungestört transportiert werden kann, soll ein optimaler Atemvolumenfluss möglich sein. Bei Entgleisungen der Atemtechnik (z.B. eine oberflächliche Atmung) kann die Atemtherapie korrigierend wirken, damit wieder alle Lungenabschnitte richtig belüftet werden können.

Medikamentöse Therapie als Ergänzung
Zusätzlich sind Arztbesuche wichtig, damit die entsprechende medikamentöse Therapie gegeben ist. Je nach Erkrankung müssen die Medikamente gezielt eingesetzt werden (bronchialerweiternd, schleimlösend, antibiotisch, antientzündlich). Dazu wird meist ein Inhalationsgerät verwendet. Auch Atemfunktionstests dienen wesentlich der gezielten Behandlung.

Ruhige, vertiefte Atmung als Ziel
Das Ziel der Atemtherapie ist eine vertiefte, ruhige Atmung. Das heißt, dass  eine gleichmäßige Lungenfüllung mit sehr niedrigem Atemfluss durch die Einatmung angeleitet wird. Danach sollte eine Atempause, das heißt ein Atembewegungsstopp ohne pressen von 3-4 Sekunden stattfinden. Die Ausatemphase erfolgt bei offenen oberen Luftwegen unter Beibehaltung des richtigen Atemniveaus bei angemessener Atemgeschwindigkeit.
Das Reinigen der Lungenwege, unter anderem durch die Korrektur der Atempumpe, ist wichtig. Auch das Erlernen atemerleichternder Positionen ist ein Ziel. Bei unkoordiniertem, schnellem Ausatmen, werden die Lungenwege verengt, wodurch der Schleim mehr in die Tiefe zurück transportiert wird. Dies passiert auch bei falschem Husten und Schnäuzen.

Intensivschulung im aks
"Atemtherapie" war das Thema der Weiterbildungsreihe im aks, die von Jean Chevaillier und Martina Bosschaerts durchgeführt wurde. Chevaillier ist ein belgischer Physiotherapeut, Spezialist für Atemtherapie und Mitentwickler der Autogenen Drainage (AD), einer Selbsthilfetechnik zur Sekretentfernung aus den Atemwegen, die von Mukoviszidose-PatientInnen angewendet wird. Die FachärztInnen der aks Kinderdienste sowie 14 PhysiotherapeutInnen haben an der Weiterbildung im November 2010 teilgenommen.

Zuweisung mittels Reha-Schein
Eine Zuweisung zur Atemtherapie in die aks Kinderdienste erfolgt mittels Reha-Schein. Sollten Sie für Ihre Praxis Reha-Scheine benötigen, können Sie diese unter der Telefonnummer 055 74 / 202 – 0 anfordern.

Kontakt

aks Sozialmedizin
Kinderdienste
Rheinstraße 61
6900 Bregenz
T 055 74 / 202 - 0
E-Mail

 

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