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Gesundheit ist keine Glücksache

Neue Wege in der Neurorehabilitation

Das Ziel ist erst dann erreicht, wenn die Funktion auch tatsächlich in den Alltag übernommen wird. Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben soll wieder ermöglicht werden. Wie diese Teilhabe aussieht, ist dabei ganz individuell und hängt von der persönlichen Lebenssituation ab, wie ein Beispiel zeigt:

Ziel der Patientin ist, wieder alleine einkaufen zu gehen, sie kann aber nicht selbständig gehen. Wenn die Patientin das Gehen im Rahmen der Therapie wieder erlernt, bedeutet das jedoch nicht automatisch, dass sie auch wieder einkaufen geht. Schämt sich die Patientin beispielsweise für ihr Humpeln, und geht deshalb nicht einkaufen, so ist das Ziel nicht erreicht, obwohl die Funktion wieder erlangt wurde.

Dieses Beispiel zeigt, wie unterschiedliche Faktoren die Erreichung eines Zieles beeinflussen können. Deshalb arbeitet die Ambulante Neurologische Rehabilitation des aks in interdisziplinären Teams, um möglichst viele Aspekte therapeutisch abdecken zu können. Die Aufgaben dabei sind vielfältig. Schämt sich jemand wegen seiner sichtbaren Behinderung, dann geht es vielleicht darum, an der Krankheitsverarbeitung zu arbeiten und es macht Sinn, eine PsychologIn hinzuzuziehen. Sind finanzielle oder organisatorische Hindernisse das Problem, kann eine SozialarbeiterIn besser weiterhelfen als eine PhysiotherapeutIn.

Kontakt
aks Sozialmedizin
Ambulante Neurologische Rehabilitation
Färbergasse 13
6850 Dornbirn
T 055 74 / 202 – 3000
anr@aks.or.at
www.aks.or.at

 

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