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Karl Huber

+43 (0)55 74 / 202 - 2020

SCIENCE

SCIENCE

Gesundheitsforschung made in Vorarlberg

 

aks-Wissenschaft – die Umsetzung einer Vision

 

Die wissenschaftliche Evaluation der aks-Aktivitäten war die Vision des Gründungsvaters und ersten aks-Präsidenten OMR Dr. Leopold Bischof.

 

Gesundheitsdatenbanken

 

Die Daten der Gesundenuntersuchungen zählen weltweit zu den 104 größten Datenbanken, die vom Public Health Institut der Universität Cambridge zusammen geführt wurden. Unter anderem sind seit 1985 die Untersuchungsergebnisse von 180.000 Frauen und Männern elektronisch erfasst.

 

Die erste Herausforderung der letzten 20 Jahre war, die Daten so aufzubereiten, dass sie für biostatistische elektronische Evaluationen geeignet sind. Zur Bereinigung der Datensätze musste sehr viel EDV- aber auch „händische“ Arbeit investiert werden. Die weitere Herausforderung war internationale Partner für die Zusammenarbeit zu gewinnen. Zwischenzeitlich bemühen sich mehrere international renommierte Institute mit uns und unseren Daten arbeiten zu dürfen.

 

Ein wichtiges Ziel unserer künftigen Bemühungen muss es sein, die Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen, die wir seit 2006 nicht mehr erhalten, wieder zu gewinnen um diese wertvolle Datenbasis weiterführen zu können.

 

Krebsregister

 

Das Krebsregister entspricht seit 20 Jahren den Kriterien der WHO-Suborganisation IARC in Lyon. Neben Tirol ist Vorarlberg als Bundesland in die WHO-Publikation „Cancer Incidence in Five Continents“ aufgenommen.

 

Das Krebsregister arbeitet mit einem sehr kleinen Team. Nach 20 Jahren intensiver Qualitätsarbeit stehen die Krebsdaten aus Vorarlberg für regionale, nationale und internationale Evaluationen zur Verfügung, die Ergebnisse werden in Topjournalen publiziert.

 

Mortalitätsdatenbank

 

Die Mortalitätsdaten werden uns jährlich von der Statistik Austria zur Verfügung gestellt und mit unseren Daten abgeglichen.

 

Wissenschaft

 

Die inzwischen erreichte hohe Qualität unserer Datenbanken und die daraus resultierenden Publikationen haben das Interesse weltweit führender Universitäten geweckt.

 

Neben unseren langjährigen Kooperationen mit der Biostatistik und Epidemiologie der Universitäten Innsbruck (Prof. Dr. Hanno Ulmer), Ulm (Prof. Dr. Gabriele Nagel), Dublin (Prof. Dr. Cecily Kelleher) und dem National Institute on Aging (Prof. Dr. Larry J. Brant) in Baltimore sind in den letzten Jahren die Public Health Institute der Universitäten Oxford, Cambridge und Harvard an uns herangetreten. Erfolgreiche Kooperationen wurden initiiert.

 

Besonders viele hochrangige Publikationen hat die Zusammenarbeit mit skandinavischen Wissenschaftsprojekten unter der Leitung von Prof. Dr. Pär Stattin ergeben. Im Rahmen der Evaluation von Metabolischem Syndrom und Krebs sind in den letzten Jahren zahlreiche Top-Publikationen erschienen, bei denen wir jeweils die größte ProbandInnenanzahl eingebracht haben.“

 

Anhand der prospektiv dokumentierten Vorarlberger Gesundenuntersuchungen (über 700.000 Untersuchungen bei ca. 180.000 Personen im Zeitraum 1985-2005), der CINDI Population Surveys und des Frauen + Programmes wurden viele wissenschaftliche Fragestellungen untersucht.

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