Rauchfrei an der HAK Lustenau
Im Rahmen ihres Maturaprojektes "Rauch dich nicht weg" beschäftigen sich vier Schülerinnen der HAK Lustenau mit der Frage, wie sie ihre MitschülerInnen zum Nichtrauchen bewegen können.
Weniger Gelegenheit zum Rauchen
Neben dem Bewusstmachen der schädlichen Auswirkungen von Zigaretten geht es auch darum, das Rauchen weniger attraktiv zu machen. So wurde der Raucherhof an einen abgelegeneren Ort verlegt, mit dem Resultat, dass es nun weniger genutzt wird.
Körperliche Auswirkungen
Wie sich das Rauchen auf den Körper auswirkt, konnten 170 SchülerInnen in einem Workshop erfahren. Mit Nikomat, Smokerlyer sowie Biologie- und Chemiemodul konnten sich die TeilnehmerInnen selbst ein Bild von den körperlichen Auswirkungen von Nikotin machen. Durchgeführt wurden die Versuche von sogenannten "Peers". Basierend auf dem Konzept, dass Jugendliche von Gleichaltrigen eher Beratung annehmen als von Erwachsenen, wurden die Schülerinnen und Schüler der zweiten und dritten Klassen vom aks für den Workshop geschult.
Psychosoziale Dimension
Zudem informierte Psychologin Mag. Irene Fitz über die psychosoziale Dimension des Rauchens. Viel problematischer als die körperliche Abhängigkeit, die nach wenigen Tagen überwunden ist, ist die psychische Abhängigkeit.
Weitere Projekte geplant
Im kommenden Schuljahr ist geplant, dieses Konzept an weiteren Schulen umzusetzen. Die aks Gesundheitsvorsroge unterstützt dabei LehrerInnen und SchülerInnen bei der Gestaltung und Umsetzung von Rauchpräventionsprojekten mit dem Rauchpräventionskoffer. Dieser enthält Materialien und Informationen zu den schädlichen Auswirkungen von Nikotin aus den Fachbereichen Biologie, Chemie, Medizin und Psychologie. So erhalten SchülerInnen Möglichkeiten zur eigenständigen Erarbeitung der Inhalte. In der Folge können sie dieses neu erworbene Wissen an ihre MitschülerInnen weiter geben (smoke free peers). Durch den modularen Aufbau der Aktivitäten kann das Projekt individuell schulspezifisch angepasst werden.
