Angehörigengruppe: Zeit für sich selbst
„Wenn ein Familienmitglied an einer neurologischen Erkrankung leidet, betrifft das die ganze Familie. Je schwerer die bleibenden Folgen und je schlechter oder ungewisser die Prognose ist, desto belastender ist die Situation auch für die Angehörigen. Neben der Sorge um das betroffene Familienmitglied kommen mit der neuen Situation und neuen Thematik natürlich Unsicherheiten und viele Fragen auf“, so Mag. Verena Schiemer, Leiterin der ANR. „Die Beantwortung der offenen Fragen und zu wissen, wo Informationen zu finden sind, gibt erfahrungsgemäß viel Sicherheit. Ebenso hilfreich ist natürlich der Austausch mit anderen betreuenden oder pflegenden Angehörigen. Unsere Gruppen werden von SozialarbeiterInnen und FachtherapeutInnen aus unserem Rehabilitationsteam geleitet. Sie stehen Ihnen gerne unterstützend zur Seite.“
Termine
Ab 10. März findet jeden 2. Dienstag im Monat die Angehörigengruppe statt:
WANN: von 19.00 – 21.00 Uhr
WO: in Götzis
Hier können sich betroffene Angehörige austauschen und auch das Gespräch mit unseren Fachleuten finden. „Die Gruppe wird von aks Therapeutinnen betreut, die durch ihre Tätigkeit lange Erfahrung in der Arbeit mit Angehörigen haben“, betont Schiemer.
Themen
Der Schwerpunkt der Abende richtet sich nach den Fragen und Bedürfnissen der TeilnehmerInnen und kann u.a. folgende Themen umfassen:
- Umgang mit der neuen Aufgabenverteilung
- Rollenveränderung
- Aggression in der Pflege
- Überlastung
- Stressbewältigung
