Therapie direkt an den SPZs
Die Bilanz nach dem ersten Semester zeigt, dass die flächendeckende Ausrollung funktioniert. So ermöglicht der aks Eltern und Kindern wohnortnahe schulische und therapeutische Angebote, die die Familie zeitlich entlasten, denn gerade langjährige zusätzliche Therapietermine sind eine große Belastung für die betroffenen Kinder und deren Familien.
Die Therapieangebote direkt an den Sonderschulen und Sonderpädagogischen Zentren ermöglichen eine individuelle therapeutische Betreuung in enger Zusammenarbeit mit den PädagogInnen an den jeweiligen Schulen. Das ermöglicht Chancengleichheit für Kinder, unabhängig von ihrer sozialen oder ethnologischen Herkunft. Finanziert wird die Ausweitung des Therapieangebotes durch den Sozialfonds des Landes mit dem Betrag von € 860.000.
Derzeit arbeiten insgesamt 17 TherapeutInnen an den folgenden Schulen
- HPSZ Vandans
- SPZ Bludenz
- PFZ Feldkirch
- ASO Rankweil
- SPZ Götzis
- SPZ Hohenems
- SPZ Lustenau
- SPZ Lochau
- SPZ Fussach
- SPZ Bregenz Weidach
- ASO Langenegg
Betreut werden derzeit insgesamt 223 Kinder. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Physiotherapie und Ergotherapie. In der Logopädie erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den SprachheillehrerInnen an den Schulen. Von den aks-Therapeutinnen werden vor allem Kinder mit komplexen Störungsbildern betreut.
Der Weg zur aks-Therapie ist in den SPZs genauso wie in einer Kinderdienst-Außenstelle. Voraussetzung für eine Therapie ist immer die Einwilligung der Eltern. Am Beginn der Therapie steht dann die Zuweisung durch einen Arzt/Ärtzin (mittels Reha-Schein) sowie die Abklärung beim ärztlichen Sprechtag des aks, denn die Voraussetzung für eine Therapie ist immer die medizinische Notwendigkeit. Deshalb ist auch eine jährliche Kontrolluntersuchung für jedes Therapiekind an Sonderschulen und SPZs vorgesehen.
