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Gesundheit macht Spaß!

Am Grill ist „Mann“ der Chef

Grillen steht hoch im Kurs und sobald „Mann“ sich ans Werk macht, ändert sich üblicherweise auch die Zusammensetzung der Mahlzeiten. „Die Fleischportion kann kaum groß genug sein, Beilagen spielen – den männlichen Vorlieben entsprechend – eine eher untergeordnete Rolle“, charakterisiert Stöckler die Situation.

Je weniger Rauch, desto gesünder
Dabei ist Grillen grundsätzlich eine fettarme Zubereitungsart. „Bevorzugen Sie dazu am besten auch fettarme Fleischstücke“, rät Stöckler. Tropfen nämlich Fett, Fleischsaft oder Marinade direkt in die Glut, so werden sie zersetzt. Mit der Rauchentwicklung kommt es auch zur Bildung von krebserregenden Stoffen (PAK = Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen). Diese reizen nicht nur die Schleimhäute der Augen und Atemwege, sondern schlagen sich mit dem Rauch auch wieder auf den Grillwaren nieder. „Je weniger es raucht, desto gesünder die Grillmahlzeit!“, so Stöckler.

Tipps für gesundheitsbewusstes Grillen
Gesundheitsbewussten Grillmeistern empfiehlt Stöckler mariniertes Fleisch und fettreiche Stücke wie Schweinenacken oder Koteletts am besten zuerst in Aluminium-Schalen zuzubereiten und diese anschließend über der offenen Glut nachzugrillen, um das feine Aroma zu erzielen. „Wichtig ist, dass Grillwaren nie zu dunkel werden“, warnt Stöckler, „denn mit zunehmender Färbung nimmt auch der Gehalt an gesundheitsschädigenden Begleitstoffen zu“. Der Trend zu Gas- und Elektrogrills ist aus gesundheitlicher Sicht sehr zu begrüßen. Durch die bessere Temperaturkontrolle sind auch die Rauchentwicklung und die Entstehung unerwünschter Begleitstoffe geringer.

Die richtigen Zutaten machen den Unterschied
Grundsätzlich ist die Wahl der richtigen Grillwaren von größter Bedeutung! Ideal zum Grillen sind beispielsweise Schnitzel, Koteletts, Nacken, Schweins- und Rindsfilet, Lamm- und Geflügelfleisch, Fisch (z.B. Forelle, Lachs, Seezunge und Steinbutt) sowie Grillwürste („weiße Würste“), Zucchini, Maiskolben, Paprika, Cocktailtomaten, Champignons und andere Pilze sowie Folienkartoffeln. „Nicht für den Grill geeignet sind dagegen gepökelte Fleisch- und Wurstwaren“, informiert Stöckler, „denn beim Grillen werden so hohe Temperaturen erzeugt, dass sich dabei krebserregende Stoffe bilden können.“ Gepökelte Würste enthalten Nitritpökelsalz, das der Wurst ihren charakteristischen Geschmack verleiht und konservierend wirkt. Sie sind an ihrer roten Farbe zu erkennen.

Schlank bleiben beim Grillen
„Um die Bikinifigur nicht zu gefährden, essen sich Genießer an Salaten, gegrilltem Gemüse, Folienkartoffeln, Fisch, Geflügelspießchen mit Frucht- oder Gemüsestückchen und magerem Fleisch anstelle von Wurstwaren satt“, schlägt Stöckler vor. Kalorien lassen sich auch leicht bei der Zubereitung und Wahl der Grillsaucen einsparen. Anstelle von Mayonnaise lassen sich auch mit Sauerrahm und Jogurt leichte, schmackhafte Grillsaucen herstellen.

Kontakt

aks Gesundheitsvorsorge GmbH
Rheinstr. 61
6900 Bregenz
T 055 74 / 202 - 0
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Gesundheitstipps

  • Gemüse und Salate bringen nicht nur viel Farbe ins Spiel, sondern die enthaltenen Schutzstoffe können auch gesundheitsschädigende Begleitstoffe der Grillwaren neutralisieren.
  • Auf Elektrogrill oder gut durchgeglühter Kohle, nie jedoch im Rauch von offenem Feuer grillen.
  • Mageres oder nur leicht durchzogenes Fleisch grillen – vorher gut mit Küchenkrepp abtupfen!
  • Verbrannte Stellen nicht essen, sondern großzügig abschneiden!
  • Möglichst nicht auf den Grill legen: gepökeltes Fleisch, Speck, Schüblinge, Wiener Würstchen, Landjäger, Salami, etc.
  • Leckere und gesunde Rezepte finden Sie hier.
 

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