Smokefree für rauchfreie Schüler
„Wir sehen in Deutschland, dass das Rauchverhalten viel mit Gelegenheiten zu tun hat. Seit dem Rauchverbot an deutschen Schulen sinken die Zahlen rauchender Jugendlicher“, erklärt Mag. Fitz und wünscht sich ähnlich klare Regelungen für österreichische Schulen.
Von SchülerInnen für SchülerInnen
Mit dem Projekt „Smokefree“ richtet sich die aks Gesundheitsvorsorge speziell an
Schulen. Die ersten Ergebnisse zeigen Erfolge. Im Mittelpunkt des Projekts stehen Kinder und Jugendliche „Wir schulen SchülerInnen, so genannte „Peers“, die dann Informationen zum Thema rauchen an ihre Mitschüler weitergeben. Denn in diesem Alter ist die Meinung Gleichaltriger weitaus wichtiger als die der Eltern oder Lehrer“, so Fitz. Jugendliche können und sollen sich ohne „Fingerzeig“ mit dem Thema Sucht und Nikotinabhängigkeit auseinander setzen. Wir vermitteln das nötige Wissen und fördern den bewussten Umgang mit Sucht. Die beste Methode ist dabei immer, die persönliche, praktische Erfahrung. Im Projekt können SchülerInnen beispielsweise selber Experimente mit Nikotin durchführen um zu erfahren, wie giftig es ist.
Rauchpräventionskoffer
Im Mittelpunkt steht dabei ein Rauchpräventionskoffer, der von der HTL-Bregenz in Zusammenarbeit mit Schulen aus Graz, Deutschland und der Schweiz entwickelt wurde. Damit sind Tests möglich, die den Jugendlichen zeigen, wie sich Zigarettenrauch und die Gifte in der Zigarette auf ihren Körper auswirken.
Pilotprojekt in Lustenau
Das Pilotprojekt wurde vor kurzem erfolgreich an der HAK Lustenau durchgeführt. „Durch das besondere Engagement von LehrerInnen und SchülerInnen fanden zwei sehr erfolgreiche Rauchpräventionstage statt. Die Rückmeldungen waren durchgängig positiv und das Projekt wird auch zukünftig weitergeführt.
Damit wir Schüler schon früher - im risikoreichsten Altern zwischen 10 und 14 Jahren - erreichen, haben wir das Projekt altersgemäß angepasst und im Mai erstmals im Kooperation mit der Hauptschule Koblach umgesetzt. Auch hier waren die Rückmeldungen sehr gut“, freut sich Irene Fitz.
