Hohe Kundenzufriedenheit bei der aks Sozialmedizin
Erstmals wurden alle Kundinnen und Kunden des vergangenen Jahres per Fragebogen um ihre Meinung gebeten. Mit Erfolg, wie der Rücklauf von 23 % zeigt.
Sehr gute Bewertung der TherapeutInnen
Besonders erfreulich sind die hohen Bewertungen der Therapeutinnen und Therapeuten: 95% sind mit der Freundlichkeit des aks Personals zufrieden oder sehr zufrieden. Fast ebenso hoch sind die Wertungen bei Fachkompetenz und Diskretion. Hier zeigen sich 94% Prozent zufrieden oder sehr zufrieden. „Kundenzufriedenheit bedingt Mitarbeiterzufriedenheit“, betont Mag. Fornetran. Dass der aks auch hier auf dem richtigen Weg ist, bestätigt der 12. Platz beim österreichweiten Arbeitgeberwettbewerb „Great Place to Work“. „Wir nehmen die Anliegen unserer Kundinnen und Kunden sehr ernst. Deshalb hat der aks seit Herbst 2008 als einzige Sozialinstitution in Vorarlberg einen Ombudsmann“, so der aks Geschäftsführer.
Fachkräftemangel im Therapiebereich
Für Probleme sorgt der Fachkräftemangel. Vor allem in den Bereichen Logopädie und Ergotherapie sowie bei den Fachärzten für die Sprechtage gibt es immer wieder Schwierigkeiten bei der Nachbesetzung. „Es ist nicht leicht, alle Stellen zu besetzen“, klagt Astrid Rützler, Bereichsleiterin der aks Kinderdienste.
Therapie an Sonderpädagogischen Zentren
Die Kinderdienste bieten seit dem Schuljahr 2007/08 die Therapie an elf Sonderpädagogischen Zentren und Sonderschulen an. „Das ist eine Entlastung für die Eltern und ermöglicht eine bessere Einbindung der Therapie in den Alltag der Kinder“, erklärt Rützler. Zudem wird seit dem vergangenen Jahr am SPZ Bludenz eine Tagesbetreuung angeboten. Darüber hinaus lag der Schwerpunkt 2008 bei bedarfsgerechten Angeboten für alle Altersgruppen. Hier werden neben dem regulären Therapiebetrieb in den Ferien zahlreiche Therapiewochen angeboten, die die Einzeltherapie während des Jahres ergänzen und zu guten Therapiefortschritten beitragen.
Psychiatriekonzept umgesetzt
„Bei den Sozialpsychiatrischen Diensten stand im Jahr 2008 die konsequente Umsetzung des Landes-Psychatrie-Konzeptes im Vordergrund“, so Dr. Ursula Kaufmann, medizinische Leiterin der SPD. Dabei spielt neben Beratung und Wohnen vor allem auch der Bereich Beschäftigung eine wichtige Rolle. In vier Beschäftigungswerkstätten des aks werden in ganz Vorarlberg Menschen mit psychischen Erkrankungen unterstützt, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sind. „Sie finden hier Tagesstruktur und eine sinnvolle Aufgabe als Teil ihrer Therapie. Gleichzeitig sind die Beschäftigungswerkstätten gute Partner für die lokale Wirtschaft, da sie Aufträge übernehmen und zuverlässig ausführen“, so Dr. Kaufmann.
Schwerpunkt Sozialarbeit
In der Ambulanten Neurologischen Rehabilitation waren im vergangenen Jahr Gruppenangebote und Angehörigenangebote, insbesondere für Parkinsonpatienten, der Schwerpunkt. „Die Gruppe ist das ideale Bindeglied zwischen Einzeltherapie und Alltag. Deshalb ist sie ein wichtiger Beitrag für die Teilhabe der PatientInnen am gesellschaftlichen Leben“, so Mag. Verena Schiemer, Leiterin der Ambulanten Neurologischen Rehabilitation. Wichtig ist zudem die Sozialarbeit, die bei finanziellen und organisatorischen Fragen sowie Alltagsproblemen PatientInnen und Angehörige unterstützt.
Positive Bilanz
Auch wirtschaftlich war 2008 für den aks ein erfolgreiches Jahr. So konnte durch die Übernahme des dr. bacher Gedächtnistherapiezentrums das Angebot im Bereich Gerontopsychiatrie erweitert werden.
In den Kinderdiensten, der Ambulanten Neurologischen Rehabilitation, den Sozialpsychiatrischen Diensten und dem dr. bacher Gedächtnistherapiezentrum wurden 2008 in 22 Außenstellen insgesamt 6.241 KlientInnen betreut:
• Kinderdienste: 4.408
• Sozialpsychiatrische Dienste: 1.125
• Ambulante Neurologische Rehabilitation: 614
• dr. bacher Gedächtnistherapiezentrum: 94
Mit € 9 Millionen Umsatz konnten 179 MitarbeiterInnen und 60 WerkvertragsnehmerInnen insgesamt mehr als 136.000 Leistungseinheiten erbringen. Finanziert werden die Dienstleistungen der aks Sozialmedizin GmbH vom Sozialfonds des Landes, dem AMS und dem Bundessozialamt.
