Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation

Link: aks - zur Startseite

Gesund und aktiv ein Leben lang!

Mut statt Angst

Bereits im Säuglingsalter entscheiden Eltern wie viel Eigenständigkeit sie dem Kind zutrauen. "So kann man das Kind z.B. gerade hochnehmen oder es über die Seite in die Vertikale bringen und es somit selbständig sein Köpfchen halten lassen. Eltern mit einer ängstlichen Haltung können somit die motorische Entwicklung ihres Kindes einschränken“, erklärt Andrea Knoll.

Spielen in der Natur

Die Physiotherapeutin empfiehlt, die Kinder möglichst viel im Freien spielen zu lassen, um ihre Sinneseindrücke anzusprechen: „Die Natur bietet unzählige Eindrücke, unterschiedlichste Materialbeschaffenheit und dadurch eine Vielzahl an Möglichkeiten, motorische Fähigkeiten zu entwickeln.“
 
Gefahr nicht überbewerten

Andrea Knoll rät Eltern, sich nicht verunsichern zu lassen, denn einen hundertprozentigen Schutz gibt es auch für Kinder nicht. „Wichtig ist, die Kinder schon früh auf mögliche Gefahren vorzubereiten. „Kinder müssen auf Gefahren immer wieder hingewiesen werden, bei gleichzeitiger Ermutigung das Umfeld und die Natur zu erforschen“, erklärt Knoll.

Zu viel Schutz macht Angst
 „Kinder brauchen dringend Freiraum, um die unterschiedlichsten Fähigkeiten zu entdecken und in diesem Handlungsspielraum Sicherheit  und Vertrauen zu finden. Fehlende Sicherheit und fehlendes Vertrauen in Freiräumen machen ängstliche und unselbständige Kinder“, erklärt Dr. Marlies Matt, Psychotherapeutin in den aks Kinderdiensten. Wenn Kinder zu behütet aufwachsen, haben sie grundsätzlich mangelnde Erfahrungswerte und ein geringeres Handlungsrepertoire.

Eigenständiges Handeln fördern
„Eltern sollten Kinder von klein auf in ihrem eigenständigen Handeln unterstützen. Unter dem Motto „Gib mir soviel Hilfe wie ich benötige, um es selbst zu tun“, so Matt. Deshalb rät sie Eltern, nicht zu vergessen, dass Kinder den nötigen Freiraum dringend brauchen. „Ermutigen Sie Ihr Kind trotz ihrer Ängste, die Dinge selbst zu tun. Dadurch erhält das Kind mehr Sicherheit, emotional und auch motorisch“, erklärt Matt. Die Freude des Kindes an seinen Erfolgserlebnissen, wirken sich auch beruhigend auf ängstliche Eltern aus.

Kontakt

aks Sozialmedizin
Kinderdienste
Rheinstr. 61
6900 Bregenz
T 055 74 / 202 – 5300
E-Mail

 

Link: zur Kombinat Homepage