Netzwerk Familie bietet Hilfe und Unterstützung
Im Vordergrund des Vernetzungsprojektes steht frühzeitige und unbürokratische Vermittlung von individuellen Lösungen für jede Familie. Netzwerk Familie ist dabei eine Schnittstelle zwischen Sozial- und Gesundheitssystem, die als Orientierungshilfe für Familien dient. Die Mitarbeiterinnen von Netzwerk Familie helfen betroffenen Familien in ihrem sozialen Nahraum, die für sie maßgeschneiderte Hilfe zu finden und vermitteln konkrete Unterstützungsangebote.
Ärzte/Ärztinnen, KrankenpflegerInnen und Hebammen stellen den Kontakt zwischen belasteten Familien und Netzwerk Familie ausschließlich mit Zustimmung der Mütter bzw. Eltern her. Netzwerk Familie geht auf die Familien zu und kann im direkten Kontakt das richtige Angebot finden und gleichzeitig Ängste abbauen. Die Mitarbeiterinnen begleiten die Familien auch nach der Vermittlung an konkrete Angebote weiter, um die Nachhaltigkeit der Hilfe zu gewährleisten.
Vor kurzem nahmen über 30 Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen an einem Workshop mit den Referentinnen Dr. Anne Katrin Künster, Dipl. Psych. und Dipl. Psych. Melanie Pillhofer vom Universitätsklinikikum Ulm statt. Ziel der Veranstaltung war die Sensibilisierung von Fachkräften, die aufgrund ihres professionellen Kontextes einen frühen Zugang zu Eltern in belastenden Lebenssituationen haben. So sollen diskrete und noch nicht klinisch auffällige Zeichen drohender Kindeswohlgefährdung besser erkannt werden und dadurch unterstützende Maßnahmen früher eingeleitet werden. So wird gewährleistet, dass Fachpersonal im Gesundheitswesen über die Qualifikationen verfügt um betroffenen Eltern weiterführende Hilfen anzubieten und zu vermitteln.
