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KLIC Gesundheit 2050

KLIC Gesundheit 2050

Mit der Regio Im Walgau

Der Klimawandel hat zunehmend Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung. Häufigere Hitzewellen und andere Extremwetterereignisse sowie erhöhte Allergenbelastungen und die Zunahme invasiver Vektorarten stellen Regionen vor neue Herausforderungen. Besonders betroffen sind vulnerable Bevölkerungsgruppen wie ältere Menschen, Kinder oder Menschen mit chronischen Erkrankungen.

 

Um die Region frühzeitig auf diese Entwicklungen vorzubereiten, setzen die aks Gesundheit GmbH und die Regio Im Walgau unter Leitung der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) gemeinsam den Klimaresilienz-Check Gesundheit 2050 (KLIC Gesundheit 2050) um. Der KLIC Gesundheit 2050 ist ein von der GÖG entwickeltes Instrument, das Regionen dabei unterstützt, gesundheitliche Risiken des Klimawandels zu analysieren und geeignete Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln. Das Projekt mit einer Laufzeit von März 2025 bis Juli 2026 wird damit erstmals in Vorarlberg umgesetzt

 

Kursinhalte und Ablauf

Nach einer Kennenlernveranstaltung (Kick-off) folgen vier wöchentliche Einheiten à drei Stunden. In dieser Phase stärken wir Ihre Motivation und begleiten Sie mit individueller Ernährungsberatung und persönlichem Coaching. Ein praxisnaher Kochworkshop vermittelt, wie gesunde Ernährung einfach und genussvoll im Alltag gelingt. Bewegungseinheiten können individuell und wohnortnah genutzt werden.

Nach sechs bis acht Wochen schließen zwei weitere Module zur Festigung neuer Routinen an. In den folgenden drei Monaten unterstützen Online-Webinare den langfristigen Erfolg.

 

Ziele

Das Projekt zielt darauf ab, die Regionen im Gesundheitsbereich langfristig klimaresilient zu gestalten. Dazu werden folgende Maßnahmen umgesetzt:

 

  • klimabedingte Gesundheitsrisiken in der Region sichtbar gemacht,
  • besonders betroffene Personengruppen identifiziert,
  • vorhandene Ressourcen und regionale Stärken erhoben sowie
  • konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung im Gesundheitsbereich entwickelt.

 

Die Ergebnisse dienen als Grundlage für zukünftige Strategien und Maßnahmen in Gemeinden, Gesundheits- und Sozialorganisationen der Region.

 

Projektschritte

Der Klimaresilienz-Check Gesundheit 2050 umfasst mehrere aufeinander aufbauende Schritte:

 

  1. Vernetzung regionaler Akteur:innen
    Vertreter:innen aus den Bereichen Gesundheits- und Langzeitpflege, Gesundheitsförderung sowie Sozialarbeit werden gemeinsam mit Akteur:innen aus Gemeinden und regionalen Organisationen in den Prozess eingebunden und bringen ihre fachliche Perspektive ein.
  2. Analyse der regionalen Situation
    Daten zu regionalen Vulnerabilitäten und vorhandenen Kapazitäten werden analysiert, um zentrale klimabedingte Gesundheitsrisiken der Region zu identifizieren.
  3. Zukunfts- und Maßnahmenworkshop
    In einem partizipativen Workshop werden mögliche Entwicklungen bis 2050 diskutiert und darauf aufbauend konkrete Anpassungsmaßnahmen erarbeitet.
  4. Einbindung regionaler Perspektiven
    Erfahrungen und Einschätzungen regionaler Akteur:innen sowie Rückmeldungen aus der Bevölkerung im Rahmen eines Beteiligungsprozesses fließen in die Bewertung der Anpassungsmaßnahmen ein.
  5. Regionalprofil und Empfehlungen
    Die Ergebnisse werden in einem Regionalprofil zur Klimaresilienz gebündelt und dienen als Grundlage für zukünftige Planungs- und Umsetzungsprozesse.

 

Gemeinsam mit regionalen Partnern und Gemeinden wird daran gearbeitet, Gesundheitsschutz und Klimaanpassung in der Region nachhaltig zu stärken.

 

Projektpartner

 

Gemeinsam mit regionalen Partnern und Gemeinden wird daran gearbeitet, Gesundheitsschutz und Klimaanpassung in der Region nachhaltig zu stärken.

 

Auch andere Regionen, Gemeinden oder Städte, die Interesse haben, den Klimaresilienz-Check Gesundheit 2050 in ihrer Region umzusetzen, sind herzlich eingeladen, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir informieren gerne über Erfahrungen, Vorgehensweise und Möglichkeiten der Umsetzung. KLIC Gesundheit ist als KLAR!-Maßnahme förderbar.

 

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