Auf Initiative von Hans Concin veranstalteten der Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin (aks) und die Gesellschaft der Ärzte Vorarlberg (GÄV) einen hochkarätig besetzten Intensiv-Workshop für medizinisches Fachpersonal im LKH Feldkirch.
Unter dem Titel „Wechseljahre neu denken“ wurde das Thema auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse neu beleuchtet. Hintergrund sind insbesondere die jüngsten internationalen Entwicklungen, die sich zunehmend am europäischen Standard der Hormontherapie orientieren und damit mehr Sicherheit in der Anwendung schaffen.
Das fünfstündige Fortbildungsformat bot ein dichtes Programm aus Impulsvorträgen renommierter Expertinnen und Experten, praxisnahen Diskussionen sowie einem abschließenden Round Table. Thematisch spannten sich die Inhalte von physiologischen und psychischen Veränderungen in der Peri- und Postmenopause über Differenzialdiagnosen bis hin zu aktuellen Ansätzen der modernen Hormontherapie.
Besonderes Augenmerk lag auf praxisrelevanten Fragestellungen wie individualisierten Therapieansätzen, neuen medikamentösen Entwicklungen sowie der Rolle von Prävention und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Auch aktuelle Diskussionen rund um die Anpassung internationaler Empfehlungen und deren Bedeutung für die tägliche Praxis wurden intensiv behandelt.
Mehr als 80 Ärztinnen und Ärzte nahmen an der mit 7 DFP-Punkten approbierten Veranstaltung teil und nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch auf hohem Niveau. Die durchwegs positive Resonanz unterstreicht den Bedarf an aktuellen, evidenzbasierten Fortbildungsangeboten in diesem Bereich.
Mit dem Workshop wurde ein wichtiger Impuls gesetzt, die Versorgung von Frauen mit Wechselbeschwerden nachhaltig zu verbessern. Aufbauend auf das große Interesse ist die Etablierung von Qualitätszirkeln geplant, um den kontinuierlichen Wissenstransfer und die Vernetzung weiter zu stärken.
Hier geht’s zu den Handouts aller Vortragenden.
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