Unkonventionelle Strategien für eine kinder- und jugendgerechte Gemeindeentwicklung
Kinder und Jugendliche haben das Recht, gesund aufzuwachsen, was weitaus mehr bedeutet als die Abwesenheit von Krankheit. Sie benötigen vielmehr eine Kultur des gesunden Aufwachsens. Der öffentliche Raum spielt dabei eine wesentliche Rolle. Er ist Aufenthaltsraum, Spielraum, sozialer Treffpunkt und Wegstrecke zugleich und müsste jederzeit frei zugänglich sein. Die Gestaltung oder NICHT-Gestaltung dieser Räume hat großen Einfluss darauf, ob Kinder und Jugendliche in ihrer Gesundheit und Entwicklung gefördert werden oder nicht – unabhängig vom Leistungsprinzip.
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Rheinstraße 61 - Bregenz
Veranstaltungsort
aks gesundheit
Rheinstraße 61
Bregenz | Vorarlberg
Termin
08. Mai 2014
9:00 - 17:00
Vortrag
Dirk Schelhorn
Anmeldeschluss
17. April 2014
Gebühr
40 Euro
Im Rahmen des Seminars werden die entwicklungspsychologischen Grundlagen für die gelingende aber auch misslinge kindliche Entwicklung dargestellt. In diesem Zusammenhang wird insbesondere auf die elterlichen Erziehungs- und Beziehungskompetenzen eingegangen. Darauf aufbauend wird eine Methode zur Einschätzung elterlicher Feinfühligkeit (Skala elterlicher Feinfühligkeit) vorgestellt und anhand von Videobeispielen eingeübt. Daran anschließend werden Methoden zur Förderung elterlicher Feinfühligkeit vorgestellt (u. a. die Entwicklungspsychologische Beratung). Abschließend haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit in Rollenspielen gelernte Methoden zu üben.
Vereine und Verbände agieren häufig als Projektträger im Bereich Gesundheitsförderung oder Bewegungsförderung in unterschiedlichen Settings wie Schulen, Betrieben oder Gemeinden. Die Konzentration dieser Projekte richtet sich dabei großteils auf die Gesundheit der sich dort aufhaltenden Zielgruppen. Demzufolge sind es vor allem verhaltensorientierte Maßnahmen und Angebote, die im Verein verankert werden. Selten richten sich diese Projekte auch an internen Strukturen bzw. das Setting Sportverein selbst. Gerade hier in diesen Organisationen selbst gibt es aber enormes Potential. Sind diese Vereine und Verbände doch Arbeitgeber für eine Vielzahl an ehrenamtlichen und hauptamtlichen Funktionärinnen und Funktionären, Trainerinnen und Trainer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und daher prädestiniert für umfassende Gesundheitsförderungsaktivitäten und das Schaffen gesundheitsfördernder Verhältnisse im Verein.