Trialogische Auseinandersetzung mit psychischen Erkrankungen
„Sexualisierte Welten“
In allen Phasen unseres Lebens spielt Sexualität eine wesentliche Rolle. Das einstige Tabuthema Sex ist mittlerweile in den Medien allgegenwärtig, wodurch der Eindruck einer aufgeklärten Gesellschaft entsteht. Doch wie sehr hat die präsentierte Sexualität mit der Wirklichkeit zu tun? Wie sehr setzen uns diese Bilder und Ideale unter Druck? Und welchen Einfluss nimmt dies auf unser Erleben und Handeln?
Referentin: Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Brigitte Jenull, Universitätsdozentin an der Alpen Adria Universität Klagenfurt
Podiumsdiskussion
Betroffene, Angehörige und Fachleute im Gespräch
Moderation: Ursula Kremmel
Musikalische Umrahmung: Melanie Schuchter, Gitarre
Sägeweg 16 - Bludenz
Veranstaltungsort
Pfarrzentrum Zemma Bludenz
Sägeweg 16
Bludenz | Vorarlberg
Termin
12. November 2015
19:30 - 21:30
Vortrag
Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Brigitte Jenull
Anmeldeschluss
Gebühr
Erwachsene 5 Euro / Jugendliche und Studenten 2 Euro
Im Rahmen des Seminars werden die entwicklungspsychologischen Grundlagen für die gelingende aber auch misslinge kindliche Entwicklung dargestellt. In diesem Zusammenhang wird insbesondere auf die elterlichen Erziehungs- und Beziehungskompetenzen eingegangen. Darauf aufbauend wird eine Methode zur Einschätzung elterlicher Feinfühligkeit (Skala elterlicher Feinfühligkeit) vorgestellt und anhand von Videobeispielen eingeübt. Daran anschließend werden Methoden zur Förderung elterlicher Feinfühligkeit vorgestellt (u. a. die Entwicklungspsychologische Beratung). Abschließend haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit in Rollenspielen gelernte Methoden zu üben.
Vereine und Verbände agieren häufig als Projektträger im Bereich Gesundheitsförderung oder Bewegungsförderung in unterschiedlichen Settings wie Schulen, Betrieben oder Gemeinden. Die Konzentration dieser Projekte richtet sich dabei großteils auf die Gesundheit der sich dort aufhaltenden Zielgruppen. Demzufolge sind es vor allem verhaltensorientierte Maßnahmen und Angebote, die im Verein verankert werden. Selten richten sich diese Projekte auch an internen Strukturen bzw. das Setting Sportverein selbst. Gerade hier in diesen Organisationen selbst gibt es aber enormes Potential. Sind diese Vereine und Verbände doch Arbeitgeber für eine Vielzahl an ehrenamtlichen und hauptamtlichen Funktionärinnen und Funktionären, Trainerinnen und Trainer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und daher prädestiniert für umfassende Gesundheitsförderungsaktivitäten und das Schaffen gesundheitsfördernder Verhältnisse im Verein.