Trialogische Auseinandersetzung mit psychischen Erkrankungen
Referent: Prim. Dr. Albert Lingg
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Von 1981 bis Oktober 2014 Abteilungsleiter der Psychiatrie II am LKH Rankweil, sowie medizinisch wissenschaftlicher Leiter der Schule für Psychiatrische GUK
Podiumsdiskussion
Betroffene, Angehörige und Fachleute im Gespräch
Moderation: Mag. Ariel Lang
Dies ist eine Kooperation mit dem „Theaterverein Bizau“, der an diesem Abend auch einen kleinen Ausschnitt aus dem Stück „Einer flog über das Kuckucksnest“ spielen wird. Die Premiere des Stückes findet dann am darauffolgenden Sonntag, 19. April statt.
Kirchdorf 72 - Bizau
Veranstaltungsort
Gebhard Wölfle Saal Bizau
Kirchdorf 72
Bizau | Vorarlberg
Termin
16. April 2015
19:30 - 22:00
Vortrag
Dr. Albert Lingg
Anmeldeschluss
Gebühr
Erwachsene 5 Euro / Jugendliche und Studenten 2 Euro
Im Rahmen des Seminars werden die entwicklungspsychologischen Grundlagen für die gelingende aber auch misslinge kindliche Entwicklung dargestellt. In diesem Zusammenhang wird insbesondere auf die elterlichen Erziehungs- und Beziehungskompetenzen eingegangen. Darauf aufbauend wird eine Methode zur Einschätzung elterlicher Feinfühligkeit (Skala elterlicher Feinfühligkeit) vorgestellt und anhand von Videobeispielen eingeübt. Daran anschließend werden Methoden zur Förderung elterlicher Feinfühligkeit vorgestellt (u. a. die Entwicklungspsychologische Beratung). Abschließend haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit in Rollenspielen gelernte Methoden zu üben.
Vereine und Verbände agieren häufig als Projektträger im Bereich Gesundheitsförderung oder Bewegungsförderung in unterschiedlichen Settings wie Schulen, Betrieben oder Gemeinden. Die Konzentration dieser Projekte richtet sich dabei großteils auf die Gesundheit der sich dort aufhaltenden Zielgruppen. Demzufolge sind es vor allem verhaltensorientierte Maßnahmen und Angebote, die im Verein verankert werden. Selten richten sich diese Projekte auch an internen Strukturen bzw. das Setting Sportverein selbst. Gerade hier in diesen Organisationen selbst gibt es aber enormes Potential. Sind diese Vereine und Verbände doch Arbeitgeber für eine Vielzahl an ehrenamtlichen und hauptamtlichen Funktionärinnen und Funktionären, Trainerinnen und Trainer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und daher prädestiniert für umfassende Gesundheitsförderungsaktivitäten und das Schaffen gesundheitsfördernder Verhältnisse im Verein.